Treffer 91

   Neverfull

Treffer 91

New York im Sommer. Manhattan brütet in der Hitze. James Vanning, dreiundreißig und Werbegrafiker, verfolgt die Angst vor der Polizei, die offenbar erfolglos einen Mörder sucht: eine Tasche, prall gefüllt mit Dollarnoten, soll in seinem Besitz sein. Vanning spürt auch, dass ihm Gefahr droht von diesen unbekannten Männern, die beteiligt waren an jenem undeutlich in seinem Kopf verankerten Verbrechen. Genau hier liegt sein Problem: Vanning kann sich einfach nicht erinnern an das, was im fernen Colorado geschehen ist, nur die Geldtasche spukt in seinem Kopf herum. Entsprechend unbehaglich fühlt er sich in der großen Stadt. Aber ihm ist das Geld ausgegangen, und dann ist da noch der Hilferuf von Mike Gibson, Freund und Kriegskamerad, der in Korea jene Kugel einfing, die eigentlich für McGee bestimmt war. Gibsons Tochter Nina ist nach New York gezogen. Dort hat sie sich mit dem jungen Howard Plummer verlobt. Der wurde gerade bei einem berfall umgebracht und die trauernde Braut findet in seinem Nachlass 10.000 Dollar in bar, die ganz gewiss nicht legal dort Parajumpers Sale hingeraten sind! War der Verblichene etwa ein Gauner? Hat er seinen Arbeitgeber, den schwerreichen Bankier und Finanzberater Charles McKewn Armister IV., bestohlen? Das soll McGee für den schwer kranken Freund herausfinden.

Obwohl er sich wie üblich der Damenwelt kaum erwehren kann, entdeckt McGee einige seltsame Ungereimtheiten. Howard hat die 10.000 Dollar offenbar rechtmäßig erworben. Aber wieso hat ihm Armister so viel Geld gezahlt? Und wieso benimmt sich der bisher so steife Finanzmagnat plötzlich so ausgelassen, verlässt Frau und Familie für Wein, Weib und Gesang und beginnt, immer mehr Geld aus seinem Geschäft abzuziehen?John D. MacDonald: Alptraum in Pink

auf deutsch erschienen: 1967

Mehr ist weniger so wird Kommissar Maurice „Momo“ Laice gerne von Kollegen und Vorgesetzten bei der Pariser Polizei genannt. Mehr ist weniger wie „more is less“ wie sein Name englisch gesprochen und Parajumpers Outlet verstanden wird. Denn Laice ist eine bemitleidenswerte Person: Rheuma, Krampfadern, Parajumpers Outlet schwer depressiv, dazu nicht unbedingt ein Casanova. Wer jetzt schon vermutet, mit „Der Bocksgesang“ der Französin Chantal Pelletier einen dieser ewig wiederkehrenden Krimis nach Schema F („griesgrämiger Ermittler gegen das Böse der Welt“) in der Hand zu haben, irrt gewaltig. Denn dieser kleine, feingliedrige Roman hats in sich, liest sich auf eine charmante Weise wunderbar und das alles ohne die Bürde des Protagonisten auf den Leser abzuwälzen. Aber der Reihe nach.

Monsieur le Commissaire steht vor einer grausigen Inszenierung, passenderweise in einem Theater im Stadtteil Montmartre. In einer Lache aus Blut liegen zwei Körper eng aneinander geschmiegt und tot. Der Tänzer Manfred Godalier und die Schneiderin Parajumpers Sale Elsa Suppini. Was wie ein finaler Liebesakt wirken soll, entpuppt sich als bitterböses Canada Goose Sale Schauspiel. Manfred war homosexuell, die junge bildhübsche Korsin Elsa noch Jungfrau. John Shaft, der Privatermittler mit Dampfhammer und Sex Appeal, dessen Wohnung aussieht, wie ein Schweinestall, turnt sich von Tussi zu Tussi, während in Israel ein alter Mann das Geheimnis zur synthetischen Herstellung kostbarer Juwelen entdeckt hat. Ohne Parajumpers Sale seiner Tochter oder dem Geheimdienst Mitteilung zu machen, setzt sich der Jude auf Umwegen in die Staaten ab und nimmt dieses Geheimnis mit sich.

Zur gleichen Zeit bringt in Amerika Billig Parajumpers Outlet ein Killer Diamanthändler ums Eck, alle samt und sonders jüdischer Abstammung, was die jüdische Gemeinschaft ganz und gar nicht freut. Ein Profi muss her, der dem Morden ein Ende macht, damit die Geschäftsleute wieder ungehindert ihren einträglichen Geschäften nachgehen können. Wer wäre geeigneter als Shaft, in die dunkle Haut eines Lakaien der elitären Schmuckhändlergarde New Yorks zu schlüpfen und als Nigger für Alles den Dreck der illustren Gesellschaft zu entsorgen?

Aber der alte Jude hat auch eine (natürlich bildhübsche) Tochter, die sich aufmacht, ihren Vater in New York zu suchen. Immer die Agenten der Mossad im Nacken stellt sie ihre Fragen und so bleibt es nicht aus, dass sie in den Augenblicken höchster Not unserem Paradeschnüffler geradewegs in die bereitwillig geöffneten, rettenden Arme fällt. Richtige Kriminalromane, lässt man die des Polen Marek Krajewskis mal außen vor, blieben zuletzt eher Mangelware auf den Novitätstischen der Buchhandlungen. Nun hat der Knaur Verlag sein Augenmerk auf Ungarn gerichtet, um dort Vilmos Kondors‘ Erstling zu entdecken und unter dem deutschen Titel Der leise Tod in Deutschland zu veröffentlichen. In Zeiten rückläufiger Absatzzahlen sicherlich eine mutige Entscheidung, die hoffentlich ihren (wenigstens kleinen) Erfolg zeitigen wird, denn das als „ein ungewöhnlicher Kriminalfall und gleichzeitig ein spannendes, sehr authentisches Bild der ungarischen Gesellschaft der 30er Jahre“ angepriesene Debütwerk macht Lust auf mehr und muss sich im großen Becken der rest europäischen Konkurrenz sicherlich nicht verstecken. Voraussetzung für die Freude am vorliegenden Buch: Allzu penibel sollte man auch hier die Umschlagslobeshymnen nicht nehmen. Protagonist Zsigmond Canada Goose Sale Gordon macht Philip Marlowe streng genommen keine Konkurrenz, hat er doch mit dem amerikanischen Urtypus des „Hardboiled“ Genres bis auf den düsteren Grundtenor und dem zeitlich ähnlichen Kontext eher wenig gemeinsam.

Der Roman spielt im Budapest des Jahres 1936. Zsigmond Gordon, Journalist und Polizeireporter in der ungarischen Hauptstadt, hat die Langeweile gepackt. Das ganze Land scheint nur über den Leichnam des ungarischen Ministerpräsidenten Gömbos zu reden, der bis zuletzt in München weilte um seine schwere Krankheit behandeln zu lassen und nebenbei ein paar Kontakte zu den höchsten Nazi Größen aufzubauen. Hohe internationale Politik also. Und der kann Zsigmond mal so gar nichts abgewinnen. Während ihn der Chefredakteur von einem Botschafterinterview zum nächsten schickt, weckt ein anderer Fall sein Interesse in viel größerem Maße: In einer dunklen Gasse, nicht weit von der Redaktion entfernt, wurde eine Prostituierte durch einen gezielten Schlag in die Magengrube getötet.